Archiv für den Monat April, 2009

Prof. Dr. Henrik Enderlein, Hertie School of Governance

Prof. Dr. Henrik Enderlein, Hertie School of Governance

Toxische Wertpapiere vergiften die Bilanzen der Banken. Für die Banken eine prekäre Situation, in der der Staat helfen soll. Prof. Dr. Henrik Enderlein, Professor für politische Ökonomie an Hertie School of Governance sagt dagegen: Der Staat darf nicht auf den faulen Eiern der Finanzbranche sitzen bleiben. In seinem Beitrag kritisiert er mit einer Portion Polemik die Banken, die sich mit einer Bad Bank elegant von ihren Risiken trennen wollen.

Fänden Sie es richtig, mit Steuergeldern einem spielsüchtigen Zocker wertlose Rubbellose abzukaufen? Glauben Sie, mit einem solchen Verhalten würde die Spielsucht gebremst? Es gibt unterschiedliche Formen der „Bad Bank”. Wenn die Bundesregierung in diesen Tagen über ihre eigene Interpretation dieses Konzepts nachdenkt, dann sollte sie versuchen, die wichtigsten Fehler zu vermeiden. Denn die eigentliche „Bad Bank” ist ökonomisch abenteuerlich, sozial ungerecht und – zu allem Überfluß – auch noch kaum praktikabel.

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Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse der letzten Woche

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Dr. Tobias Just, Deutsche Bank Research

Dr. Tobias Just, Deutsche Bank Research

Wie gut schützen Immobilien als Trutzburg vor den Stürmen auf den Finanzmärkten wirklich? Dieser Frage geht Dr. Tobias Just, Deutsche Bank Research, nach. Die aktuelle Krise begann auf dem US-Immobilienmarkt, daher lohnt ein Vergleich zum deutschen Markt. Bei uns gab es in den letzten Jahren weder eine Übertreibung bei der Preisbildung noch einen Bauboom.

Die aktuelle Rezession enthält zwei wichtige Botschaften: Erstens, Deutschland befindet sich in der schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg, und es ist noch mit einigen schmerzhaften Anpassungen zu rechnen. Zweitens, es gibt große Unsicherheit hinsichtlich der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Die Prognosen werden quasi im Monatstakt nach unten angepasst. In unsicheren Zeiten suchen Menschen – hier beschränke ich mich auf ihre Rolle als Anleger – nach Stabilität. Viele versprechen sich von Gold oder Immobilien, dem Betongold, solch eine Sicherheit.

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Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse der letzten Woche

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