Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse der letzten Woche:

Freitag, 24. Juli 2009

Die deutsche Wirtschaft hat das Ende der Krise vor Augen. Im Juli kletterte der ifo-Geschäftsklimaindex überraschend deutlich von 85,9 Punkten im Vormonat auf 87,3 Punkte. Der vierte Anstieg des Konjunkturbarometers in Folge nährt Hoffnungen auf eine baldige Erholung. «Es scheint, dass die Wirtschaft wieder Tritt fasst», erklärte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn am Freitag in München. Neben den Zukunftsperspektiven schätzten die rund 7000 befragten Firmen auch ihre derzeitige Lage nach zwei Dämpfern in den Vormonaten wieder besser ein.

http://www.cesifo-group.de/…

Europas größter Autokonzern Volkswagen bleibt trotz der schweren Branchenkrise auf der Überholspur. Der Konzern steigerte im ersten Halbjahr 2009 seinen weltweiten Marktanteil deutlich. Wie VW am Freitag in Wolfsburg mitteilte, erhöhte sich der Pkw-Marktanteil von Januar bis Ende Juni auf 12 Prozent, nach 9,9 Prozent im ersten Halbjahr 2008. Der Konzern-Absatz ging zwar um fünf Prozent auf 3,1 Millionen Fahrzeuge zurück. Der Gesamtmarkt verbuchte allerdings ein Minus von fast 18 Prozent. Im Juni verzeichnete der VW-Konzern sogar ein Absatzplus von 6,5 Prozent auf 609 800 Fahrzeuge.

http://www.volkswagenag.com/vwag/…


Sonntag, 26. Juli 2009

In den USA setzt sich die Welle von Bankenpleiten fort. Die Guaranty Financial Group mit 150 Filialen vor allem in Texas und Kalifornien droht als Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise das Aus, sollte es nicht zu einer Rekapitalisierung kommen. Seit September 2007 sind in den Staaten 85 Banken von der staatlichen Einlagensicherung FDIC geschlossen worden.

Montag, 27. Juli 2009

Die wachsende wirtschaftliche Zuversicht hat die Verbraucherstimmung in Deutschland weiter aufgehellt. Vor allem die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen habe im Juli deutlich zugelegt, berichtete die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in ihrer Konsumklimastudie. Zudem rechneten die Verbraucher mit einem höherem Einkommen als in den Vormonaten und seien auch in Sachen Konjunktur optimistischer. Die Konsumforscher führen die gute Verbraucherstimmung auch auf die niedrige Inflationsrate zurück, die für stabile Preise sorge. Entsprechend stieg der Konsumklima-Index im Juli auf 3,5 Punkte – nach zuletzt 3,0 Punkten.

http://www.gfk.com/…


Mittwoch, 29. Juli 2009

Die Umsätze der Deutschen Lufthansa sind im ersten Halbjahr eingebrochen. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mitteilte, sanken die Erlöse um 15,7 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro. Operativ erwirtschaftete die größte deutsche Fluggesellschaft aber noch einen kleinen Gewinn von acht Millionen Euro (Vorjahr 677 Millionen Euro). Unter dem Strich stand mit minus 216 Millionen Euro eine tiefrote Zahl, im Vorjahreszeitraum gab es einen Überschuss von 381 Millionen Euro.

http://investor-relations.lufthansa.com/… (PDF)

Donnerstag, 30. Juli 2009

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli um 52 000 auf 3 462 000 gestiegen. Das waren 252 000 mehr als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,1 Punkte auf 8,2 Prozent zu. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 7,7 Prozent gelegen.

http://www.pub.arbeitsagentur.de/… (PDF)

Die Wirtschaftskrise hat den Chemiekonzern BASF wie bereits in den beiden Vorquartalen erneut getroffen. Umsatz und Gewinn sanken kräftig im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, stabilisierten sich jedoch in Anbetracht der ersten zwei Quartale 2009. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen sei um 53 Prozent auf 1,140 Milliarden Euro gesunken, teilte die Gesellschaft mit. Der Umsatz fiel um 23 Prozent auf 12,502Milliarden Euro. Unter dem Strich wies BASF nach Anteilen Dritter 343 Millionen Euro aus. Im Vorjahr waren es noch 1,297 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr erwartet BASF einen starken Umsatz- und Ergebnisrückgang.

http://www.basf.com/group/pressemitteilungen/P-09-319

Montag, 3. August 2009

Die deutschen Einzelhandelsumsätze sind im Juni überraschend gesunken. Auf Monatssicht seien die Umsätze saison-, kalender- und preisbereinigt um 1,8 Prozent gefallen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Damit wurden die Markterwartungen von einem Anstieg um 0,5 Prozent klar verfehlt. Nominal sanken die Umsätze um 1,6 Prozent. Im Vormonat waren die Umsätze noch um 1,3 Prozent (real) und 1,4 Prozent (nominal) gefallen.

http://www.destatis.de/…


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