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	<title>Kommentare zu: Open Access: konsequent oder unverschämt?</title>
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	<description>Das Blog der CDU/CSU-Bundestagsfraktion</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 20:29:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Schwarz-Gelb gegen Zweitverwertungsrecht im Urheberrecht &#171; Netzpolitik</title>
		<link>http://blogfraktion.de/2010/06/25/open-access-konsequent-oder-unverschaemt/comment-page-1/#comment-241</link>
		<dc:creator>Schwarz-Gelb gegen Zweitverwertungsrecht im Urheberrecht &#171; Netzpolitik</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 16:26:21 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Vorsitzenden der Unionsfraktion, Michael Kretschmer. Dieser hatte noch im Juni 2010 in einem Blog (ironischerweise der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) gefordert: &#8220;Wo Ergebnisse aus staatlich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="background: transparent;">
<p>[...] Vorsitzenden der Unionsfraktion, Michael Kretschmer. Dieser hatte noch im Juni 2010 in einem Blog (ironischerweise der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) gefordert: &#8220;Wo Ergebnisse aus staatlich [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Dr. Klaus Graf</title>
		<link>http://blogfraktion.de/2010/06/25/open-access-konsequent-oder-unverschaemt/comment-page-1/#comment-170</link>
		<dc:creator>Dr. Klaus Graf</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 23:28:07 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist erfreulich, dass auch ein Vertreter von CDU/CSU die Notwendigkeit für Open Access für öffentlich geförderte Forschung anerkennt. Öffentliche Mittel finanzieren die Forschung und viele den Autoren (sprich: Institutssekräterin) aufgebürdete redaktionelle Arbeiten, Bildrechte und die Bibliotheken, die die Ergebnisse von den Verlagen zurückkaufen müssen.

Wie die Verlage die Bibliotheken wie Zitronen ausquetschen zeigt der Streit zwischen der U. of California und der Nature Group, siehe
http://archiv.twoday.net/topics/Open+Access/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erfreulich, dass auch ein Vertreter von CDU/CSU die Notwendigkeit für Open Access für öffentlich geförderte Forschung anerkennt. Öffentliche Mittel finanzieren die Forschung und viele den Autoren (sprich: Institutssekräterin) aufgebürdete redaktionelle Arbeiten, Bildrechte und die Bibliotheken, die die Ergebnisse von den Verlagen zurückkaufen müssen.</p>
<p>Wie die Verlage die Bibliotheken wie Zitronen ausquetschen zeigt der Streit zwischen der U. of California und der Nature Group, siehe<br />
<a href="http://archiv.twoday.net/topics/Open+Access/" rel="nofollow">http://archiv.twoday.net/topics/Open+Access/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Reinboth</title>
		<link>http://blogfraktion.de/2010/06/25/open-access-konsequent-oder-unverschaemt/comment-page-1/#comment-169</link>
		<dc:creator>Christian Reinboth</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 13:15:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde den von Herrn Kretschmer hier unternommenen Vorstoß großartig. In der Tat ist es alles andere als befriedigend, wenn staatliche Hochschulen an anderen staatlichen Hochschulen erarbeitete und mit Steuergeldern finanzierte Forschungsergebnisse unter Aufwendung weiterer Steuergelder von den Verlagen zurückkaufen müssen, wie es heute leider Praxis ist. Der Vorschlag, die Vergabe öffentlicher Mittel an eine freie Verfügbarmachung der Ergebnisse zu binden, hat daher meine volle Unterstützung. 

Zu beachten wären im legislativen Prozess allerdings die Auswirkungen eines Fehlens namhafter Publikationen auf die universitäre Karriere, sollten sich Verlage weigern, einer Zweitveröffentlichung via Open Access zuzustimmen und dem Forscher damit vor die Wahl zwischen Fördergeldern und karrierfördernden Publikationen stellen. Eine Aufwertung von Open Access-Publikationen aus Sicht des Gesetzgebers könnte bzw. sollte daher mit der von Herrn Kretschmer vorgeschlagenen Initiative einhergehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde den von Herrn Kretschmer hier unternommenen Vorstoß großartig. In der Tat ist es alles andere als befriedigend, wenn staatliche Hochschulen an anderen staatlichen Hochschulen erarbeitete und mit Steuergeldern finanzierte Forschungsergebnisse unter Aufwendung weiterer Steuergelder von den Verlagen zurückkaufen müssen, wie es heute leider Praxis ist. Der Vorschlag, die Vergabe öffentlicher Mittel an eine freie Verfügbarmachung der Ergebnisse zu binden, hat daher meine volle Unterstützung. </p>
<p>Zu beachten wären im legislativen Prozess allerdings die Auswirkungen eines Fehlens namhafter Publikationen auf die universitäre Karriere, sollten sich Verlage weigern, einer Zweitveröffentlichung via Open Access zuzustimmen und dem Forscher damit vor die Wahl zwischen Fördergeldern und karrierfördernden Publikationen stellen. Eine Aufwertung von Open Access-Publikationen aus Sicht des Gesetzgebers könnte bzw. sollte daher mit der von Herrn Kretschmer vorgeschlagenen Initiative einhergehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Politik entdeckt Open Access &#171; Wissenschaft und Neue Medien</title>
		<link>http://blogfraktion.de/2010/06/25/open-access-konsequent-oder-unverschaemt/comment-page-1/#comment-168</link>
		<dc:creator>Politik entdeckt Open Access &#171; Wissenschaft und Neue Medien</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 08:38:26 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Link zum Blogpost von Michael Kretschmer [...]</description>
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<p>[...] Link zum Blogpost von Michael Kretschmer [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Denis Barthel</title>
		<link>http://blogfraktion.de/2010/06/25/open-access-konsequent-oder-unverschaemt/comment-page-1/#comment-167</link>
		<dc:creator>Denis Barthel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 16:51:12 +0000</pubDate>
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		<description>Vor einigen Jahren wollte ich ein Heft einer botanischen Fachzeitschrift bekommen, aus einem bekannten deutschen Wissenschaftsverlag. Alle Beiträge darin waren mit öffentlichen Mitteln gefördert worden. Für das 100-seitige Heft, noch einmal separat gefördert von der DFG und nicht dicker als eine SPIEGEL-Ausgabe, sollte ich beim Verlag geschlagene 146 EURO bezahlen. Als einer derjenigen Steuerzahler, die mit ihren Steuern zur Entstehung dieses und ähnlicher Hefte beitrugen, empfand ich das in der Tat als unverschämt. 

Seien sie sich sicher: im Netz hätte ich die Artikel des Heftes gefunden. Egal auf welchem Server sie gelegen hätten.

Ein Wissenschaftler, der dem &quot;Zwang zu Open Access&quot; per &quot;Publikationsfreiheit des Wissenschaftlers, die im GG verankert ist&quot; entkommen möchte, hat übrigens eine einfache Möglichkeit: auf öffentliche Gelder verzichten. 

&quot;Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.&quot; - Auch das Worte des Grundgesetzes. Mahnende.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Jahren wollte ich ein Heft einer botanischen Fachzeitschrift bekommen, aus einem bekannten deutschen Wissenschaftsverlag. Alle Beiträge darin waren mit öffentlichen Mitteln gefördert worden. Für das 100-seitige Heft, noch einmal separat gefördert von der DFG und nicht dicker als eine SPIEGEL-Ausgabe, sollte ich beim Verlag geschlagene 146 EURO bezahlen. Als einer derjenigen Steuerzahler, die mit ihren Steuern zur Entstehung dieses und ähnlicher Hefte beitrugen, empfand ich das in der Tat als unverschämt. </p>
<p>Seien sie sich sicher: im Netz hätte ich die Artikel des Heftes gefunden. Egal auf welchem Server sie gelegen hätten.</p>
<p>Ein Wissenschaftler, der dem &#8220;Zwang zu Open Access&#8221; per &#8220;Publikationsfreiheit des Wissenschaftlers, die im GG verankert ist&#8221; entkommen möchte, hat übrigens eine einfache Möglichkeit: auf öffentliche Gelder verzichten. </p>
<p>&#8220;Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.&#8221; &#8211; Auch das Worte des Grundgesetzes. Mahnende.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wenke Richter</title>
		<link>http://blogfraktion.de/2010/06/25/open-access-konsequent-oder-unverschaemt/comment-page-1/#comment-165</link>
		<dc:creator>Wenke Richter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 14:23:43 +0000</pubDate>
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		<description>@ Sven Türpe
nun ja, ich sehe die zwar verkürzten, aber dennoch die Problematik umreißenden Fragen nicht gerade als Scheinprobleme. Zahlreiche Wissenschaftler nutzen mehr als google scholar zur Recherche. Seit mehr als 500 Jahre gibt es eine Setzerkunst, durch die Texte typographisch lesbar werden. Von Laien gesetzte Texte sind oft so schlecht gesetzt, daß die Inhaltsvermittlung leidet. Ein Setzer kostet aber auch Geld (achja, wir hatten ja schon mal Universitätssetzer gehabt ;-)). Server müssen bezahlt werden, genauso Repositorien, CMS etc. Die Auffindbarkeit von Texten erfolgt über Metadaten &gt; wildes Kraut-und-Rüben-Gewächs hilft da wenig bei der Recherche. Das alles kostet Geld und Fachleute. Zudem noch mal der Hinweis auf die Publikationsfreiheit. Open Access als eine Alternative ja, aber bitte keinen Zwang!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Sven Türpe<br />
nun ja, ich sehe die zwar verkürzten, aber dennoch die Problematik umreißenden Fragen nicht gerade als Scheinprobleme. Zahlreiche Wissenschaftler nutzen mehr als google scholar zur Recherche. Seit mehr als 500 Jahre gibt es eine Setzerkunst, durch die Texte typographisch lesbar werden. Von Laien gesetzte Texte sind oft so schlecht gesetzt, daß die Inhaltsvermittlung leidet. Ein Setzer kostet aber auch Geld (achja, wir hatten ja schon mal Universitätssetzer gehabt ;-)). Server müssen bezahlt werden, genauso Repositorien, CMS etc. Die Auffindbarkeit von Texten erfolgt über Metadaten &gt; wildes Kraut-und-Rüben-Gewächs hilft da wenig bei der Recherche. Das alles kostet Geld und Fachleute. Zudem noch mal der Hinweis auf die Publikationsfreiheit. Open Access als eine Alternative ja, aber bitte keinen Zwang!</p>
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		<title>Von: Sven Türpe</title>
		<link>http://blogfraktion.de/2010/06/25/open-access-konsequent-oder-unverschaemt/comment-page-1/#comment-164</link>
		<dc:creator>Sven Türpe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 19:35:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogfraktion.de/?p=900#comment-164</guid>
		<description>Doch doch, einfach ein Dokument ins Netz stellen genügt. Nach meiner persönlichen -- nicht repräsentativen -- Erfahrung sind &quot;Systeme&quot; und &quot;Datenbanken&quot; in diesem Zusammenhang sogar kontraproduktiv, weil allzu oft nur unbrauchbare Datengräber. Aber der Reihe nach:

1) Das Netz ist das System, da gibt es nichts zu pflegen und zu bezahlen.
2) Die Autoren setzen, bzw. lassen sie LaTeX setzen. 
3) Woanders als bei Google Scholar sucht eh keiner mehr. 
4) Welche Forschungseinrichtung kann sich keine Website leisten? 
5) Die DNB sammelt Netzpublikationen.

Können wir die Scheinprobleme jetzt bitte endlich begraben und das legalisieren, was Teile der Forschung ohnehin bereits erfolgreich tun?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Doch doch, einfach ein Dokument ins Netz stellen genügt. Nach meiner persönlichen &#8212; nicht repräsentativen &#8212; Erfahrung sind &#8220;Systeme&#8221; und &#8220;Datenbanken&#8221; in diesem Zusammenhang sogar kontraproduktiv, weil allzu oft nur unbrauchbare Datengräber. Aber der Reihe nach:</p>
<p>1) Das Netz ist das System, da gibt es nichts zu pflegen und zu bezahlen.<br />
2) Die Autoren setzen, bzw. lassen sie LaTeX setzen.<br />
3) Woanders als bei Google Scholar sucht eh keiner mehr.<br />
4) Welche Forschungseinrichtung kann sich keine Website leisten?<br />
5) Die DNB sammelt Netzpublikationen.</p>
<p>Können wir die Scheinprobleme jetzt bitte endlich begraben und das legalisieren, was Teile der Forschung ohnehin bereits erfolgreich tun?</p>
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		<title>Von: Wenke Richter</title>
		<link>http://blogfraktion.de/2010/06/25/open-access-konsequent-oder-unverschaemt/comment-page-1/#comment-163</link>
		<dc:creator>Wenke Richter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 12:41:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogfraktion.de/?p=900#comment-163</guid>
		<description>So einfach, wie der Beitrag das Problem schildert, ist die Lage eben doch nicht! Mehrere Punkte wurden - wohl auch bzgl. der Länge des Beitrags - übergangen. Zuerst sollte man ganz genau definieren, was öffentliche Forschung ist: hier gibt es in der Realität mehr Mischformen, so erhält ein Doktorand zwar ein kleines Stipendium in Höhe von 600 EUR, finanziert aber den Rest aus eigener Tasche - öffentliche Forschung: ja oder nein? (verpflichtende) Teilnahme am Uni-Kolloquium - öffentliche Forschung: ja oder nein? Zweitens widerspricht ein Zwang zu Open Access der Publikationsfreiheit des Wissenschaftlers, die im GG verankert ist. Eine Kann-Regelung ist besser! Drittens: einfach ein Dokument ins Netz stellen, ist für Publizieren zu kurz gesprungen: wer pflegt das System, wer bezahlt es, wer setzt das Ganze, wer verbreitet es? Viertens: auch Open Access kostet Geld, nämlich mind. die Serverkosten. Fünftens: Langzeitarchivierung? Diese Fragen müssen vor einer Zwangsoa geklärt werden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So einfach, wie der Beitrag das Problem schildert, ist die Lage eben doch nicht! Mehrere Punkte wurden &#8211; wohl auch bzgl. der Länge des Beitrags &#8211; übergangen. Zuerst sollte man ganz genau definieren, was öffentliche Forschung ist: hier gibt es in der Realität mehr Mischformen, so erhält ein Doktorand zwar ein kleines Stipendium in Höhe von 600 EUR, finanziert aber den Rest aus eigener Tasche &#8211; öffentliche Forschung: ja oder nein? (verpflichtende) Teilnahme am Uni-Kolloquium &#8211; öffentliche Forschung: ja oder nein? Zweitens widerspricht ein Zwang zu Open Access der Publikationsfreiheit des Wissenschaftlers, die im GG verankert ist. Eine Kann-Regelung ist besser! Drittens: einfach ein Dokument ins Netz stellen, ist für Publizieren zu kurz gesprungen: wer pflegt das System, wer bezahlt es, wer setzt das Ganze, wer verbreitet es? Viertens: auch Open Access kostet Geld, nämlich mind. die Serverkosten. Fünftens: Langzeitarchivierung? Diese Fragen müssen vor einer Zwangsoa geklärt werden!</p>
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