
Manfred Behrens
Manfred Behrens (53) aus Ebendorf, nördlich der Landeshauptstadt Magdeburg gelegen, ist verheiratet und hat zwei Kinder und zwei Enkelkinder. Der Bürgermeister arbeitet im Innenausschuss des Deutschen Bundestages, seine Erfahrung in der Kommunalpolitik unter anderem als Mitglied des Kreistages will er dort einbringen. Stellvertretendes Mitglied ist der Verwaltungsvollzugsbeamter im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Seine Antworten auf unseren Fragebogen:
Weiterlesen…
Die Anhörung zum Gesetz zur Fortentwicklung der Finanzmarktstabilisierung (Bad Banks) steht in der letzten planmäßigen Sitzungswoche des Bundestages vor der sitzungsfreien Zeit und vor der Bundestagswahl auf der Tagesordnung. Im Haushaltsausschuss ist beraten worden, wie das Gesetz aussehen soll und welche Lösungen für die toxische Papiere der Banken, insbesondere der Landesbanken, gefunden werden können.
Bei der öffentlichen Anhörung des Ausschusses hat der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) in einem Positionspapier erklärt, wofür Bad Banks gut sind. Wir dokumentieren das Positionspapier:
Weiterlesen…

Dr. Nico Fickinger, Geschäftsführer, Arbeitgeberverband Gesamtmetall
Aus der Krise heraus kommen wir nur durch das Engagement der Betriebe und ihrer Mitarbeiter, schreibt Dr. Nico Fickinger vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall. Politik und Gewerkschaften können das nicht richten – sie können bloß die Anstrengungen unterstützen. Er ist überzeugt: Nach der Rezession besteht die Chance, nicht auf einem höheren Erwerbslosensockel zu landen als vorher.
Die Metall- und Elektro-Unternehmen – sie repräsentieren zwei Drittel der deutschen Industrie – leisten zurzeit eine große Kraftanstrengung: Obwohl die Nachfrage einbricht und Bestellungen ausbleiben, halten sie an ihren Stammbelegschaften fest. Produktion und Auftragseingang lagen im ersten Quartal um 27 und 36 Prozent unter Vorjahresniveau, die Beschäftigung blieb dagegen nahezu stabil.
Weiterlesen…

Dr. Tobias Just, Deutsche Bank Research
Wie gut schützen Immobilien als Trutzburg vor den Stürmen auf den Finanzmärkten wirklich? Dieser Frage geht Dr. Tobias Just, Deutsche Bank Research, nach. Die aktuelle Krise begann auf dem US-Immobilienmarkt, daher lohnt ein Vergleich zum deutschen Markt. Bei uns gab es in den letzten Jahren weder eine Übertreibung bei der Preisbildung noch einen Bauboom.
Die aktuelle Rezession enthält zwei wichtige Botschaften: Erstens, Deutschland befindet sich in der schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg, und es ist noch mit einigen schmerzhaften Anpassungen zu rechnen. Zweitens, es gibt große Unsicherheit hinsichtlich der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Die Prognosen werden quasi im Monatstakt nach unten angepasst. In unsicheren Zeiten suchen Menschen – hier beschränke ich mich auf ihre Rolle als Anleger – nach Stabilität. Viele versprechen sich von Gold oder Immobilien, dem Betongold, solch eine Sicherheit.
Weiterlesen…
Welche Maßnahmen sind für unser Gemeinwesen adäquat?

Norbert Röttgen, Parlamentarischer Geschäftsführer
Für die langfristige Stabilisierung der Finanzmärkte ist die Frage der Regulierung von entscheidender Bedeutung. Wir brauchen einen breiten, umfassenden und international abgestimmten Regulierungsansatz. Wir brauchen Transparenz der Produkte und Transparenz der Institute, sagt Norbert Röttgen.
Wir leben momentan in einer Zeit, in der bisher unerschütterliche Marktmechanismen plötzlich ins Wanken geraten, in der bisher unvorstellbare Verwerfungen die Finanzmärkte an den Rand eines Zusammenbruches bringen und in der altehrwürdige Investmentbanken über Nacht verschwinden. Die unterschiedlichen Reaktionen der Regierungen weltweit zeigen anschaulich, dass es für diese Krise keinen Masterplan gibt. Sie nötigt aber die handelnden Akteure zu schnellen Reaktionen als Nothelfer und Brandlöscher. Gleichzeitig zwingt sie die Staaten, langfristig-strategisch das internationale Finanzsystem zu ordnen.
Ich gehe im Folgenden auf drei konkrete Regelungsbereiche ein: Auf die kurzfristen Maßnahmen zur Stabilisierung der Finanzmärkte, auf die Regulierung der Finanzmärkte und auf konjunkturstimulierende Maßnahmen.
Weiterlesen…
Aktuelle Kommentare