Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse der letzten beiden Wochen
Internationales
“Wir hatten sehr unterschiedliche Vorstellungen vom Geld.”
blogfraktion | 19.05.2009 | 12:27 | 1 Kommentar
Blogschau: Ein Wirtschaftsjournalist der angesehenen New York Times schildert sehr direkt und sehr ehrlich, wie er trotz eines stattlichen Einkommens von 120.000 US-Dollar pro Jahr vor einem riesigen Schuldenberg aus Immobilienkrediten und Kreditkartenabrechnungen sitzt, den er und seine Freundin wohl nicht so schnell abbezahlen können.
Die amerikanische Subprime-Krise wird hier anschaulich aus der Sicht eines Betroffenen erklärt, den (nicht nur) die Liebe blind gemacht hat. Die Ernüchterung kommt, als der Geldautomat nichts mehr ausspuckt.
Lesenswert: Edmund L. Andrews: My Personal Credit Crisis
[via Public Economics (Angebot, Nachfrage und etwas zuviel Optimismus)]
Das Deutsche Institut für Wirtschaft (DIW) sieht vermehrt Anzeichen für eine langsame Stabilisierung der deutschen Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt wird nach der monatlichen Konjunkturprognose der Berliner Ökonomen im zweiten Quartal um voraussichtlich nur um 0,5 Prozent schrumpfen. Im ersten Quartal war die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorquartal noch um 3,8 Prozent zurückgegangen.
Internationales
Osteuropa – Bankenhilfe und was es mit der Kavallerie auf sich hat
Josef Pröll | 14.05.2009 | 16:45 | 1 Kommentar

Josef Pröll, Finanzminister und Bundesparteiobmann der Österreichischen Volkspartei
Der österreichische Finanzminister Josef Pröll hat die osteuropäischen Nachbarn der Alpenrepublik im Visier, denn die Banken seines Landes sind mit 200 Milliarden Euro in Osteuropa dabei.
Wir profitieren von Osteuropa, und Osteuropa profitiert von uns. Eine gute Kombination, wenn man sich das so überlegt, oder wie wir neudeutsch sagen würden: eine „Win-Win-Situation”. Was passiert aber, wenn jetzt Osteuropa aufgrund der Finanzkrise nicht mehr profitiert?
Finanzmarkt
Last der Bonitätseinschätzung von Kreditinstituten nicht dem Bürger aufbürden
Wolfgang Gerke | 13.05.2009 | 16:16 | 2 Kommentare

Prof. Dr. Wolfgang Gerke, Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums
In dieser Woche verabschiedet der Deutsche Bundestag das Einlagensicherungs -und Anlegerentschädigungsgesetz. “Die Verantwortlichen der Kreditwirtschaft sollten sich immer bewusst bleiben, dass sie der Staat in der größten Not vor der Bloßstellung ihrer Sicherungseinrichtungen gerettet hat”, schreibt Prof. Wolfgang Gerke dazu. Die Bundesregierung stärkt mit diesem Gesetz das Vertrauen in die Spareinlagen der Bürgerinnen und Bürger.

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