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	<title>Blogfraktion.de &#187; digitale Gesellschaft</title>
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	<description>Das Blog der CDU/CSU-Bundestagsfraktion</description>
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		<title>Herzlichen Glückwunsch, Digitale Gesellschaft!</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 12:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blogfraktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neuen Kampagnenorganisation „Digitale Gesellschaft“ von netzpolitik.org-Frontmann Markus Beckedahl mangelt es bislang an weitgehender Transparenz und Offenheit, kritisiert Peter Tauber, Mitglied der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ im carta-Blog. Dort tummele sich also eine Internetelite, die offensichtlich keine Lust habe, sich in Parteien zu engagieren. Viel lieber „tarne“ man sich als Basis oder Bürgerbewegung. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neuen Kampagnenorganisation „<a title="Digitale Gesellschaft (Pressemitteilung) " href="http://digitalegesellschaft.de/2011/04/pressemitteilung-internetpolitik-fur-die-menschen-machen/" target="_blank">Digitale Gesellschaft</a>“ von netzpolitik.org-Frontmann Markus Beckedahl mangelt es bislang an weitgehender Transparenz und Offenheit, kritisiert <strong>Peter Tauber</strong>, Mitglied der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ im <a title="Peter Tauber auf carta.info" href="http://carta.info/39812/herzlichen-gluckwunsch-digitale-gesellschaft/" target="_blank">carta-Blog</a>.</p>
<p>Dort tummele sich also eine Internetelite, die offensichtlich keine Lust habe, sich in Parteien zu engagieren. Viel lieber „tarne“ man <strong>sich als Basis oder Bürgerbewegung. </strong></p>
<p>Im Unterschied zur digitalen Gesellschaft selbst, in der man so ziemlich jede Meinung und Position finden kann, ist die „Digitale Gesellschaft“ nicht <strong>nicht politisch neutral oder gar parteipolitisch unabhängig</strong>. Diese Meinungsvielfalt will die „Digitale Gesellschaft“ aber offensichtlich gar nicht abbilden.</p>
<p><a title="@petertauber" href="http://twitter.com/petertauber" target="_blank">Peter Tauber</a>s <a title="Herzlichen Glückwunsch, Digitale Gesellschaft! auf carta.info" href="http://carta.info/39812/herzlichen-gluckwunsch-digitale-gesellschaft/" target="_blank">Beitrag auf carta.info</a> lesen.</p>
<p><strong>Leseempfehlung:</strong> Ebenfalls kommentierten <a title="@mrtopf" href="http://twitter.com/mrtopf" target="_blank">@mrtopf</a> (<a title="old school Klüngelgesellschaft e.V." href="http://mrtopf.de/blog/politik-politics/digiges/" target="_blank">old school Klüngelgesellschaft e.V.</a>) und <a title="@nico" href="http://twitter.com/nico" target="_blank">@nico</a> (<a title="Berlin Mitte Nerds e.V. gegründet" href="http://lumma.de/2011/04/15/berlin-mitte-nerds-e-v-gegrundet/" target="_blank">Berlin Mitte Nerds e.V. gegründet</a>) in ihren Blogs.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wir müssen alle lernen, mit dem Internet umzugehen</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 11:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Kauder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enquete]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Internet hat die Welt verändert &#8211; und zwar fundamental. Man sollte mit Superlativen immer vorsichtig sein: Aber der Begriff der digitalen Revolution als Beschreibung dessen, was sich in vergangenen Jahren in Deutschland, in Europa und den anderen Kontinenten ereignet hat, ist aus meiner Sicht keine Übertreibung. Für die freie Kommunikation gibt es keine Grenzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_272" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-272" title="Volker Kauder" src="/wp-content/uploads/2009/03/kauder_-150x150.jpg" alt="Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender</p></div>
<p>Das Internet hat die Welt verändert &#8211; und zwar fundamental. Man sollte mit Superlativen immer vorsichtig sein: Aber der Begriff der digitalen Revolution als Beschreibung dessen, was sich in vergangenen Jahren in Deutschland, in Europa und den anderen Kontinenten ereignet hat, ist aus meiner Sicht keine Übertreibung.</p>
<p>Für die freie Kommunikation gibt es keine Grenzen mehr. Gedanken können rund um den Erdball in Sekundenbruchteilen ausgetauscht werden. Nie war der Zugang zu Informationen leichter. Für mich als Christen ist Freiheit in Verantwortung für die anderen zentrale Richtschnur meiner Politik. Deshalb betrachte ich die neuen Freiheiten durch das Internet grundsätzlich als Fortschritt. Auch die christlich-liberale Koalition hat sich im Koalitionsvertrag zu einer neuen offenen Netzpolitik bekannt: &#8220;Das Internet ist das freiheitlichste und effizienteste Informations- und Kommunikationsforum der Welt&#8221;, heißt es dort.</p>
<p>Diese Revolution ist freilich an vielen in unserer Gesellschaft bislang vorübergegangen. Eine Menge Bürger sind noch nicht online. Manche wollen es auch nicht werden. Auch das ist aus meiner Sicht ihr gutes Recht. Auf der anderen Seite stehen die digitalen Eingeborenen, die das Internet schon als ihren Lebensraum sehen.</p>
<p><span id="more-663"></span>Diese unterschiedlichen Wahrnehmungen des Internets sind ein Grund, warum wir neue Antworten auf die Herausforderungen der digitalen Welt zu Beginn des zweiten Jahrzehnts in diesem Jahrhundert suchen müssen. CDU/CSU und FDP wollen deshalb eine Enquetekommission des Deutschen Bundestags einsetzen. Die Beratungen sollen kein technisches Symposium und kein Volkshochschulkurs für Abgeordnete werden, sondern Politiker und Sachverständige werden sich mit den soziologischen und politischen Auswirkungen befassen.</p>
<p>Der Katalog an Fragen ist umfangreich: Muss das Internet angesichts seiner Bedeutung als öffentliches Gut speziell geschützt werden? Und wenn ja, wie? Muss die Macht von Unternehmen, die das Internet zum Teil beherrschen, begrenzt werden &#8211; im Sinne der Freiheit des Netzes? Wie steht es mit der Qualität von Inhalten im Netz? Jeder kann nun publizieren und seine Meinung anderen zugänglich machen. Bringt dies jedoch insgesamt gesellschaftlichen Fortschritt? Wie wird sich vor diesem Hintergrund der Journalismus entwickeln?</p>
<p>Was wir über die Welt wissen, finden wir im Internet, mag der Leitsatz der digitalen Gesellschaft lauten. Aber: Informationen, die nicht unter den ersten zehn Suchergebnissen bei Google erscheinen, werden kaum noch wahrgenommen. Dies zeigt: Medienkompetenz wird zu einer grundlegenden Kulturtechnik der Zukunft. Wir müssen alle lernen, mit dem Internet und seinen Inhalten umzugehen. Ich habe den Eindruck, dass unser Bildungssystem auch nach mehr als 15 Jahren World Wide Web darauf immer noch nicht ausreichend vorbereitet ist. Der Einzelne sollte auch darüber informiert sein, was mit seinen Daten geschehen kann, die er im Internet preisgibt.</p>
<p>Das bringt uns schon zum Spannungsverhältnis zwischen Freiheit des Internets und seinen Gefahren. Eine zentrale Frage lautet hier: Wie kann dem Missbrauch unserer privaten Daten durch Unternehmen oder den Staat begegnet werden, wie der Verbreitung von strafbaren Inhalten? Gesetze werden nicht allein für mehr Sicherheit beim Datenschutz im Internet sorgen können. Der Staat gerät angesichts der weltweiten Dimension des Internets auch an seine Grenzen. Es gilt, über Selbstregulierungen im Netz nachzudenken. Kann die Netzgemeinschaft ihre Regeln selbst festlegen?</p>
<p>Bereits von 1995 bis 1998 &#8211; als das Internet noch Datenautobahn genannt wurde und ein ISDN-Anschluss mit 64 kBit/s als Breitbandanschluss galt &#8211; hat eine Enquetekommission des Bundestags über Konsequenzen aus dem Einsatz neuer Informationstechnologien nachgedacht. Die Einrichtung dieser Enquetekommission ging damals auf eine Initiative von CDU/CSU und FDP zurück. Heute müssen noch dringender Antworten auf die Herausforderungen der digitalen Welt gefunden werden. Die neue Enquetekommission wird die Öffentlichkeit in besonderem Maße an ihrer Arbeit beteiligen &#8211; ganz im Sinne der neuen Offenheit, die im Internet herrscht.</p>
<p><em>Dieser Text ist als Gastbeitrag  im <a title="Gastbeitrag von Volker Kauder im Hamburger Abendblatt" href="http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1372078/Wir-muessen-alle-lernen-mit-dem-Internet-umzugehen.html" target="_blank">Hamburger Abendblatt</a> am 6. Februar 2010 erschienen. </em></p>
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