New York und (k)ein Ende?!
Holger Haibach | 20.04.2010 | 18:41 | 1 Kommentar
Kennt jemand noch “Und täglich grüßt das Murmeltier“? Diesen Film, in dem Bill Murray alias Wettermann Phil Connors immer wieder früh morgens aufwacht und den selben Tag wieder und wieder erlebt?

Holger Haibach in New York vor dem Deutschen Haus
So bin ich mir in den vergangenen Tagen hier in New York vorgekommen und komme mir immer noch so vor.
Dabei hatte doch alles so vielversprechend angefangen: eine Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung zu einer Konferenz mit amerikanischen Kongressabgeordneten, “Think-Tankern” und Mitgliedern der Obama-Administration zu allen wichtigen transatlantischen Fragen von Finanzkrise bis Abrüstung. Dazu findet das alles in Washington und New York statt. Für einen Außenpolitiker eine wunderbare Gelegenheit, wichtige Themen zu besprechen und Verbindungen zu knüpfen.
So weit, so gut: gute Gespräche, eine gelungene Tagung – und dann? Ein unaussprechlicher Vulkan in Island legt den Flugverkehr zwischen den USA und Europa lahm und aus geplanten vier Tagen werden sieben, acht, neun oder zehn. Wann es einen Weg zurück nach Europa gibt, weiß man nicht genau, so teilt man uns mit.

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