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	<title>Blogfraktion.de &#187; USA</title>
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	<description>Das Blog der CDU/CSU-Bundestagsfraktion</description>
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		<title>&#8220;Wir hatten sehr unterschiedliche Vorstellungen vom Geld.&#8221;</title>
		<link>http://blogfraktion.de/2009/05/19/wir-hatten-sehr-unterschiedliche-vorstellungen-vom-geld/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 10:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blogfraktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Subprime]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Blogschau: Ein Wirtschaftsjournalist der angesehenen New York Times schildert sehr direkt und sehr ehrlich, wie er trotz eines stattlichen Einkommens von 120.000 US-Dollar pro Jahr vor einem riesigen Schuldenberg aus Immobilienkrediten und Kreditkartenabrechnungen sitzt, den er und seine Freundin wohl nicht so schnell abbezahlen können. Die amerikanische Subprime-Krise wird hier anschaulich aus der Sicht eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Blogschau:</strong> Ein Wirtschaftsjournalist der angesehenen New York Times schildert sehr direkt und sehr ehrlich, wie er trotz eines stattlichen Einkommens von 120.000 US-Dollar pro Jahr vor einem riesigen Schuldenberg aus Immobilienkrediten und Kreditkartenabrechnungen sitzt, den er und seine Freundin wohl nicht so schnell abbezahlen können.</p>
<p>Die amerikanische Subprime-Krise wird hier anschaulich aus der Sicht eines Betroffenen erklärt, den (nicht nur) die Liebe blind gemacht hat. Die Ernüchterung kommt, als der Geldautomat nichts mehr ausspuckt.</p>
<p><strong>Lesenswert: <a title="My Personal Credit Crisis" href="http://www.nytimes.com/2009/05/17/magazine/17foreclosure-t.html?pagewanted=all" target="_blank">Edmund L. Andrews: My Personal Credit Crisis </a></strong></p>
<p>[via <a title="Public Economics: Angebot, Nachfrage und etwas zuviel Optimismus" href="http://publiceconomist.blogger.de/stories/1405188/" target="_blank">Public Economics</a> (Angebot, Nachfrage und etwas zuviel Optimismus)]</p>
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		<title>Immobilienanlagen: Nicht per se der sichere Anlagehafen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 09:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie gut schützen Immobilien als Trutzburg vor den Stürmen auf den Finanzmärkten wirklich? Dieser Frage geht Dr. Tobias Just, Deutsche Bank Research, nach. Die aktuelle Krise begann auf dem US-Immobilienmarkt, daher lohnt ein Vergleich zum deutschen Markt. Bei uns gab es in den letzten Jahren weder eine Übertreibung bei der Preisbildung noch einen Bauboom. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_440" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-440" title="Dr. Tobias Just, Deutsche Bank Research" src="/wp-content/uploads/2009/04/just_db_800-150x150.jpg" alt="Dr. Tobias Just, Deutsche Bank Research" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Dr. Tobias Just, Deutsche Bank Research</p></div>
<p><em>Wie gut schützen Immobilien als Trutzburg vor den Stürmen auf den Finanzmärkten wirklich? Dieser Frage geht Dr. Tobias Just, Deutsche Bank Research, nach. Die aktuelle Krise begann auf dem US-Immobilienmarkt, daher lohnt ein Vergleich zum deutschen Markt. Bei uns gab es in den letzten Jahren weder eine Übertreibung bei der Preisbildung noch einen Bauboom.</em></p>
<p>Die aktuelle Rezession enthält zwei wichtige Botschaften: <strong>Erstens</strong>, Deutschland befindet sich in der schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg, und es ist noch mit einigen schmerzhaften Anpassungen zu rechnen. <strong>Zweitens</strong>, es gibt große Unsicherheit hinsichtlich der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Die Prognosen werden quasi im Monatstakt nach unten angepasst. In unsicheren Zeiten suchen Menschen &#8211; hier beschränke ich mich auf ihre Rolle als Anleger &#8211; nach <strong>Stabilität</strong>. Viele versprechen sich von Gold oder <strong>Immobilien</strong>, dem Betongold, solch eine Sicherheit.</p>
<p><span id="more-441"></span>Doch wie gut schützt das Betongold als Trutzburg vor den Stürmen auf den Finanzmärkten wirklich? Diese Frage mag auf den ersten Blick verwundern, denn viele Anleger sehen gerade in <strong>Immobilien</strong> den Inbegriff stabiler, weil realer Investitionen. Allerdings zeigt uns gerade diese Krise, dass Immobilien sehr spezifische Risiken aufweisen und die Werte durchaus fallen können. Immerhin begann die Krise (wieder einmal) auf den Immobilienmärkten. Die Hauspreise in den USA, in Großbritannien, in Irland sind bereits zweistellig gesunken. In Spanien, in vielen osteuropäischen und skandinavischen Ländern gehen die Preise ebenfalls zurück. <strong>Wie sicher ist also die Geldanlage in deutsche Immobilien?</strong></p>
<div id="attachment_445" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-445" title="Hauspreise in Europa haben Höhepunkt überschritten" src="/wp-content/uploads/2009/04/immobilien_db.png" alt="Hauspreise haben Höhepunkt überschritten (Quelle: DB Research)" width="450" height="557" /><p class="wp-caption-text">Hauspreise in Europa haben Höhepunkt überschritten (Quelle: DB Research)</p></div>
<p>Wie so häufig lohnt die Differenzierung. Fangen wir mit der wichtigeren Anlageklasse, den Wohnimmobilien an. Deutschland ist nicht die USA und auch nicht Spanien. Hierzulande gab es in den letzten Jahren weder eine Übertreibung bei der Preisbildung noch einen Bauboom. Insbesondere die geringe Fertigstellung neuer Wohnungen ist nun ein Sicherheitsnetz für die Wohnungsmärkte, denn die Zahl der Haushalte wächst in Deutschland noch immer &#8211; trotz der rückläufigen Bevölkerungszahl. <strong>Deutsche Wohnungen sind also nicht überbewertet.</strong> Hinzu kommt, dass die Finanzierungsbedingungen sehr günstig sind; eine Kreditklemme für private Hauskäufer besteht nicht,</p>
<p>Allerdings sollten Anleger genau hinschauen, denn <strong>strukturell bedingte Unterschiede</strong> bleiben auch in den nächsten Jahren erhalten. Wahrscheinlich werden sie sogar verstärkt. Man darf daher nicht blind in die Sachwerte fliehen, sondern sollte das Engagement genau prüfen. Zumal eine Immobilieninvestition eine große Konzentration des Vermögens bedeutet. Man setzt quasi alles auf eine Karte. Da mit weiteren Belastungen auf den Arbeitsmärkten zu rechnen ist, müssen potenzielle Käufer dies ernst nehmen. Natürlich werden die Hauspreise 2009 und 2010 kaum steigen können; ein Preisverfall droht jedoch ebenfalls nicht. Die vielfach befürchteten hohen Mietsteigerungen von privaten Investoren werden wohl auch nicht stattfinden, denn warum sollten die Investoren ausgerechnet in der Rezession Mieten erhöhen können, wenn ihnen das im Aufschwung nicht gelang? Auch dies ist eine wichtige Nachricht für Interessenten</p>
<p>Anders sieht es jedoch bei Gewerbeimmobilien, v.a. bei Büroimmobilien aus. Diese hängen sehr viel direkter von der gesamtkonjunkturellen Entwicklung ab. Gerade weil die Arbeitsmärkte verzögert auf schwächelnde Nachfrage reagieren, ist mit steigenden Leerständen und sinkenden Mieten zu rechnen. Diese werden in den großen Bürozentren stärker ausfallen als in mittelgroßen Städten, weil in den Bürozentren in Aufschwungjahren regelmäßig auch umfangreiche Neubauten entstehen, in den kleineren Städten gibt es hier häufig mehr Vorsicht. Die deutlich sinkenden Mieten werden natürlich auch die Preise für Gewerbeimmobilien drücken. Weil einige stark fremdfinanzierte Investoren wahrscheinlich dieses Jahr verkaufen müssen, könnten die Preise sogar stärker unter Druck kommen als die rückläufigen Mieten erwarten lassen. Hier ist also mit größeren Risikoabschlägen zu arbeiten als auf den Wohnungsmärkten. Immerhin werden die Anpassungen auch bei deutschen Gewerbeimmobilien kleiner ausfallen als in Großbritannien, Irland oder Spanien. Klein sind sie damit jedoch nicht.</p>
<p><strong>Anlageentscheidungen sollten </strong>anders als Konsumentscheidungen <strong>vornehmlich rational getroffen werden</strong>. Das gilt im Boom ebenso wie im Abschwung, für Aktien genauso wie für Immobilien. Immobilien, v.a. Wohnimmobilien, bieten derzeit in der Tat vielerorts die Möglichkeit etwas Ruhe in sein Portfolio zu bekommen. Doch gilt dies nicht für alle Immobilien an allen Standorten und zu jedem Preis. Genaues Hinschauen, am besten mit Hilfe eines professionellen Sachverständigen bleibt wichtig. Eine Schlussbemerkung bleibt noch: Das ebenfalls häufig bemühte Argument des Inflationsschutzes sollte man ebenfalls nicht übermäßig strapazieren. Richtig ist, dass in den letzten 40 Jahren die Immobilienrenditen insgesamt höher ausfiel als die allgemeine Teuerung. Allerdings gilt dies immer nur langfristig. Kurzfristig gibt es keinen sehr guten Zusammenhang zwischen Inflation und der Rendite von Immobilien.</p>
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		<title>Airbag für das deutsche Finanzsystem</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 06:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Kauder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[HRE]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Lehman]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder will die HRE vor dem Konkurs bewahren, nicht im Interesse der Aktionäre, sondern im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Denn trotz der umfangreichen Bürgschaften des Bundes erweise sich das Institut als &#8220;tickende Zeitbombe&#8221;. Der Bund ist mit in einer in der deutschen Finanzgeschichte beispiellosen Rettungsaktion einer Bank, der deutschen Hypo Real Estate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_272" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><img class="size-thumbnail wp-image-272" title="Volker Kauder" src="/wp-content/uploads/2009/03/kauder_-150x150.jpg" alt="Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender" width="120" height="120" /><p class="wp-caption-text">Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender</p></div>
<p><em>CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder will die HRE vor dem Konkurs bewahren, nicht im Interesse der Aktionäre, sondern im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Denn trotz der umfangreichen Bürgschaften des Bundes erweise sich das Institut als &#8220;tickende Zeitbombe&#8221;.</em></p>
<p>Der Bund ist mit in einer in der deutschen Finanzgeschichte beispiellosen Rettungsaktion einer Bank, der deutschen Hypo Real Estate Holding AG (HRE), zur Seite gesprungen und hat damit eine Bankenkrise wie in den USA verhindert. Mit einer Bürgschaft in Höhe von mittlerweile über 100 Milliarden Euro haben Bund und Banken dafür gesorgt, einen drohenden Zusammenbruch der HRE abzuwenden.</p>
<p><span id="more-263"></span>Trotz aller daran laut gewordenen Kritik gab es im Interesse des Gemeinwohls zur Rettung keine Alternative: Ein Zusammenbruch hätte zu einer Abwertungsspirale der Aktiva vieler weiterer Institute geführt und damit möglicherweise auch zu existenzbedrohenden Eigenkapitalverlusten bei weiteren Banken, die ihrerseits den Dominoeffekt vergrößert hätten. Die psychologischen Auswirkungen eines solchen Szenarios hätten in der Folge zu einem Vertrauensschwund in der gesamten Finanzbranche geführt und damit auch zu höheren Refinanzierungskosten der Institute. Fallende Aktienkurse der Banken und dadurch verursachte geringere Marktkapitalisierungen erleichterten dann in der Folge feindliche Übernahmen. Hätte der Staat hier nicht unterstützend eingegriffen, wäre es zu Schäden gekommen, die die Allgemeinheit weit härter getroffen hätten, als wenn der Staat vielleicht als Bürge eintreten müsste. <strong>Der Zusammenbruch der HRE hätte wahrscheinlich gravierendere Folgen für das Finanzsystem als die Pleite von Lehman Brothers in den USA.</strong></p>
<p>Die Frage, ob und mit welcher Summe der Steuerzahler aus der Bürgschaft letztlich in Anspruch genommen wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand beantworten. Die Bundesregierung hat im Interesse der Steuerzahler darauf bestanden, dass sämtliche Vermögensgegenstände des strauchelnden Finanzinstitutes vorrangig für Haftungszwecke zur Verfügung stehen. Mit der Bundesbürgschaft wurde erreicht, die HRE weiterzuführen und zukünftig die Sicherheiten schonend verwerten zu können. Sie müssen nicht &#8211; wie im Falle einer Liquidation &#8211; um jeden Preis verschleudert werden.</p>
<p><strong>Aber trotz der Bürgschaft erweist sich die HRE als tickende Zeitbombe</strong>: In wenigen Wochen muss die Bank ihren Jahresbericht vorlegen, dessen Inhalt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen zwänge, das Institut sofort zu schließen. <strong>Aus diesem Grund wollen wir das Finanzmarktstabilisierungsergänzungsgesetz schnell verabschieden.</strong> <strong>Es ist der Airbag für das deutsche Finanzsystem. </strong>Nur eine direkte Beteiligung des Bundes an der HRE kann jetzt noch Refinanzierungsmöglichkeiten für die Bank schaffen: Der Markt gewinnt wieder genügend Vertrauen in das Institut, um diesem zu akzeptablen Zinsen weitere Kredite zu ermöglichen.</p>
<p>Die erforderliche Beteiligung des Bundes, mindestens 75 Prozent plus einer Aktie, konnte bisher nicht erreicht werden, da die jetzigen Anteilseigner ihre Aktien nicht freiwillig verkaufen, insbesondere der Minderheitsaktionär Flowers. Soweit eine Beteiligung über den Markt (Kauf der Aktien) nicht möglich ist, schafft sich der Bund mit dem Gesetz die Möglichkeit, im Wege einer Kapitalerhöhung unter erleichterten Bedingungen die notwendige Aktienmehrheit zu erhalten.</p>
<p>Großaktionär Flowers könnte allerdings mit seiner Sperrminorität eine Kapitalerhöhung auf der Hauptversammlung verhindern, was die Insolvenz zur Folge hätte. Nur für den Fall, dass eine Beteiligung des Bundes über den Weg der Hauptversammlung nicht hergestellt werden könnte, sichert sich der Staat jetzt gesetzlich als Ultima Ratio den nötigen Handlungsspielraum. Falls alle einvernehmlichen Lösungen scheitern, kann der Bund die Anteile zwangsweise übernehmen. Das hat mit Enteignung nichts zu tun, denn der Markt selbst hat die Aktionäre der HRE schon längst enteignet.</p>
<p>Für mich ist klar: Dass die HRE überhaupt noch existiert, dass ihre Aktionäre überhaupt noch Eigentümer sind, ist allein der enormen bisher schon geleisteten Bundeshilfe geschuldet. Deshalb hat Clemens Fuest absolut recht: Jede Entschädigung, selbst die geringste, wäre schon ein Geschenk an die Aktionäre. In diesem Sinne hoffe ich immer noch auf eine gütliche Einigung im Interesse aller Beteiligter.</p>
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