Wirtschaft

Silberstreifen am Horizont?

Das Deutsche Institut für Wirtschaft (DIW) sieht vermehrt Anzeichen für eine langsame Stabilisierung der deutschen Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt wird nach der monatlichen Konjunkturprognose der Berliner Ökonomen im zweiten Quartal um voraussichtlich nur um 0,5 Prozent schrumpfen. Im ersten Quartal war die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorquartal noch um 3,8 Prozent zurückgegangen.

DIW-Konjunkturbarometer
DIW-Konjunkturbarometer (Quelle: DIW)

„Die Erwartungen im Ifo-Geschäftsklima haben sich seit Jahreswende kontinuierlich aufgehellt. Im April schätzten die Unternehmen auch ihre aktuelle Lage wieder besser ein. Dazu haben auch steigende Auftragseingänge in der Industrie beigetragen, die im März gegenüber dem Vormonat mit 3,3 Prozent leicht angezogen haben“, schreibt das DIW in seinem Konjunkturbarometer.

Für den Arbeitsmarkt gibt es jedoch noch keine Entwarnung. „Die fortschreitende Eintrübung der Arbeitsmarktlage ist durch eine Stabilisierung der Produktion nicht aufzuhalten“, heißt es.

Ausführliche Darstellung auf den Seiten des DIW Berlin

Diskussionsbeitrag schreiben