Finanzmarkt, Internationales

Effiziente europäische Finanzmarktaufsicht

Dr. Inge Gräßle MdEP, Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament
Dr. Inge Gräßle MdEP, Parl. Geschäftsführerin der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament

Die Europäische Kommission hat eine Reform der europäischen Finanzaufsicht vorgeschlagen. Die Struktur der Finanzdienstleistungsausschüsse soll verändert werden, neue Aufsichtsbehörden geschaffen werden.

Die Europaabgeordnete Inge Gräßle (EVP-ED – CDU/CSU) unterstützt die Vorschläge: Die Idee, 27 nationale Behörden durch eine europäische abzulösen, findet sie gut, sagt sie in ihrem Videostatement. Sie erwartet spannende Diskussionen in den kommenden Monaten.
httpv://www.youtube.com/watch?v=vrcK4BD-iac

Text des Video-Statements:

Die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Finanzmarktaufsicht machen aus europäischer Sicht viel Sinn, weil wir entbürokratisieren und für Effizienz sorgen.

Es werden 27 nationale Aufsichtsbehörden abgelöst durch hoffentlich dann eine einzige europäische – zumal die 27 bis jetzt gezeigt haben, dass sie den Namen Aufsicht nur eingeschränkt verdienen. Allerdings muss man diese Regelung im Detail noch mal genauer betrachten.

Wir sorgen uns um den Sitz dieser Einrichtung. Wir wollen, dass er zur Europäischen Zentralbank nach Frankfurt kommt und müssen hier natürlich uns große Widerstände von Seiten der Briten, dem zweiten großen Finanzplatz in Europa, und auch der Franzosen gewährleisten, weil sie beide gerne diesen Sitz in ihren jeweiligen Mitgliedstaaten hätten.

Viel wichtiger als der Sitz sind aber die Fragen der Detailregelungen wie diese Finanzmarktaufsicht im Endeffekt aussieht, wie groß der Einfluss der Zentralbank auf diese Aufsicht sein wird und wie das Gesamtgefüge dieser Aufsicht insgesamt auszusehen hat. Also spannende Diskussionen für die nächsten Monate.

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