Politik

Neue Abgeordnete der CDU/CSU: Christina Schwarzer möchte Politik „zum Anfassen“ machen

Für Berlin-Neukölln in den Bundestag: Christina Schwarzer hat es geschafft und freut sich jetzt auf Bundesebene Politik mitgestalten zu können. (Foto: Christina Schwarzer)
Für Berlin-Neukölln in den Bundestag: Christina Schwarzer hat es geschafft und freut sich jetzt, auf Bundesebene Politik mitgestalten zu können. (Foto: Christina Schwarzer)

Politik mitgestalten – Das hat mich von Anfang an angetrieben. Die letzten 14 Jahre war ich deshalb Kommunalpolitikerin im Berliner Bezirk Neukölln, zuletzt als Fraktionsvorsitzende. In einem Bezirk mit 300.000 Einwohnern konnte ich da so einige Erfahrungen machen, die ich jetzt bestimmt auch im Bundestag gut gebrauchen kann. Auch deshalb würde ich mich gerne im Themenfeld Jugendpolitik engagieren, verbunden mit der zentralen Frage der Generationengerechtigkeit. Ein anderes wichtiges Thema ist für mich der Verbraucherschutz, nicht nur weil man dabei Politik „zum Anfassen“ machen kann.

Aus dem Wahlkampf und aus meinem Wahlkreis nehme ich viel mit für die nächsten vier Jahre hier im Bundestag. Zwei intensive Tage im Regierungsviertel habe ich nun schon hinter mir:

Nach einer sehr kurzen Nacht mit drei Stunden Schlaf nehme ich seit Montagmorgen zahlreiche Glückwünsche auf allen Kanälen entgegen. Anrufe, Emails, Twitternachrichten, Facebook-Mitteilungen und schließlich die persönlichen Glückwünsche meiner Kollegen im Büro machten den Tag 1 nach der Wahl für mich zu einem ganz besonderen Tag, der mir lange in Erinnerungen bleiben wird. Nach vier Wochen „Wahlkampfurlaub“ musste ich erst einmal wieder im Büro anwesend sein , aber an Arbeit war nicht viel zu denken. Zu groß war die Aufregung und das Bewusstsein, dass es schon am nächsten Tag „richtig losgehen“ würde. Ich versuche noch immer, das Gefühl zu beschreiben, aber es ist unbeschreiblich. Fraktionskollegen haben mir den Hinweis gegeben, dass es mit der Aufregung nach der ersten Fraktionssitzung vorbei sei – und tatsächlich. Schon am nächsten Tag zur Fraktionssitzung war die erste Aufregung verflogen. Ich hatte die ersten Pressegespräche geführt, die Infomappe entgegengenommen, alte Bekannte getroffen und erste Kontakte geknüpft.

Man ist also relativ schnell in der Realität angekommen, schließlich wollen wir Neulinge ja schnell arbeitsfähig werden und so absolviert man in den ersten Tagen Infoveranstaltungen und wälzt Infobücher.

An Tag 3 nach dem 22.09.2013 kann ich sagen: ich bin begeistert, wie gut alles organisiert ist. Die Mühlen der Verwaltung drehen sich atemberaubend schnell. Die nächsten vier Jahre können kommen!

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