Politik

Neue Abgeordnete der CDU/CSU: Maik Beermann macht sich stark für den ländlichen Raum

beermann
Sich für Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen und dazu beitragen, das Leben etwas besser und angenehmer zu machen: Dieses Ziel hat Maik Beermann für die nächsten vier Jahre in Berlin. Für ihn ist es eine ehrfürchtige Aufgabe.

Als ich am 23. September um 2:56 Uhr erfuhr, dass ich den Einzug in den Deutschen Bundestag doch noch über die Landesliste geschafft habe, war die Freude riesig. Seit dem Beginn meiner kommunalpolitischen Laufbahn vor 12 Jahren, weiß ich, dass es mir einfach Spaß mach etwas mitzugestalten, sich für die Mitbürgerinnen und Mitbürger einzusetzen – einfach dazu beizutragen, das Leben etwas besser und angenehmer zu machen. Mit 31 gehört denke ich schon eine Menge Mut dazu, seine Bereitschaft für eine Bundestagskandidatur zu signalisieren und das in einem Wahlkreis, der das letzte Mal 1990 von der CDU direkt gewonnen wurde. Nun habe ich aber die Ehre den Wahlkreis (40) Nienburg II – Schaumburg in Berlin zu vertreten und genau dieses möchte ich auch. Bei mir zu Hause – im ländlichen Raum – haben wir Herausforderungen zu meistern, die nicht ganz einfach sind. Besonders der Erhalt der über Jahrzehnten aufgebauten Infrastruktur ist ein großes und wichtiges Ziel, um das ich mich gerne kümmern möchte. Der regelmäßige Austausch mit Handwerkern und Mittelständlern, aber auch mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern ist daher sehr wichtig. Man muss das Ohr am Bürgersteig haben, damit man die Probleme und zu bewältigenden Herausforderungen auch mitbekommt. Meinen Beruf und die damit verbundenen politischen Interessen, stelle ich gerne hinten an. Ich würde mich freuen, wenn ich z.B. im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung oder im Bereich Familie, Agrar oder Umwelt mitarbeiten dürfte, denn hier können auch Herausforderungen für meinen Wahlkreis diskutiert und angesprochen werden.

Die ersten Tage in Berlin waren aufregend und noch gar nicht so richtig real. Das vorläufige Büro wird am 21. Oktober eingerichtet und der Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterstab für das Berliner Büro steht auch bereits. Man realisiert so langsam, dass man eben nicht nur zu Besuch in Berlin ist, sondern dass der Deutsche Bundestag die zukünftige Wirkungsstätte ist. „DEM DEUTSCHEN VOLKE“ so lautet die Inschrift am Reichstagsgebäude – ich freue mich und sehe als große und ehrfürchtige Aufgabe an, diesem Volke nun auch zu dienen.

6 Kommentare zu »Neue Abgeordnete der CDU/CSU: Maik Beermann macht sich stark für den ländlichen Raum«

  1. Rechtsstaat contra Berlin schrieb:

    Hoffentlich erinnern Sie sich im Gegensatz zu Ihren Kollegen auch in zwei Jahren noch an die Aufschrift.
    Ich bezweifle dies aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit einer Hauptstadt Berlin.
    „Dem Deutschen Volke“ und nicht „Den Konservativen Ideologen“ steht da! (Bearbeitet/ redaktion)

  2. L. Latein schrieb:

    Ideologien sind immer gefährlich. Sie tragen die Last der Indoktrination und der Uneinsichtigkeit. Und da ist es egal, ob es religiöse oder politische Sekten sind.
    Was Linke (ich meine nicht die SPD) und Grüne mit ihren Ideologien anzurichten in der Lage sind, haben sie zur Genüge bewiesen. Liest man die Jahresberichte des Potsdam Institut der Klima-Folgenforschung (das ist die grüne Fundamentale) ist es langfristig vorbei mit der persönlichen Freiheit. Konservative Ideologen sind mir nicht bekannt. Bekannt ist aber, dass der, der für Ordnung, Pflichten, Leistung und Pragmatismus (typische konservative Eigenschaften) eintritt, sofort in die braune ideologische Ecke gestellt wird. Zugegeben, die Erfahrungen mit allen Parteien in der Stadt Berlin sind miserabel. Auf die dortigen (vorher Bonn) Regierungen kann man das aber nicht so übertragen. Auch zugegeben, dass Konservative nur selten der große Gesetzes-Wurf oder die Zerschlagung gewachsener Strukturen gelingt. Aber welche Gefahren die Zerschlagung birgt, ist ja bekannt. Wenn man die 68Revolution mit einer verläßlichen Roadmap und ohne Illusionen etwas konservativer und mit einer realistischen Folgenabwägung durchgeführt hätte (dagegen waren aber die inzwischen bekehrten damaligen Ideologen), wäre es nicht in der Zwischenzeit zu den Irrungen und Wirrungen gekommen. Es wäre besser, dass „Dem Deutschen Volke“ und nicht einer Partei und deren Auswahl-Klientel und den Lobbyisten gedient würde. Die Verschärfung der EU-Rauchergesetze mit der Argumentation zu verhindern, dass man dem Bürger die Freiheit (demnach auch zur Selbstverstümmelung!) lassen solle, ist die typische Form einer Ideologie, die sich für die eigene Partei und deren krude freiheitlichen Ideale einsetzt , aber nicht der Gesundheit des Deutschen Volkes dient. Das sind mir die vernünftigen Konservativen immer noch lieber und für die Zukunft sicherer, als Ideologen, die in ihrer Schmalspurigkeit keinen gangbaren Weg erkennen können und wollen.

  3. Rialtoni schrieb:

    Eine konservative Ideologie gibt es nicht. Ideologien haben das Ziel des absolut Neuen, des politischen Wagemutes mit dem Risiko des Scheiterns. Und diesem Risiko haben sich dann ja auch alle politischen Ideologien geopfert. Konservativ zu sein beinhaltet eine Geisteshaltung, die bewahrt, die aus Erfahrung mit Step-bei-Step regiert, die aber nur selten begeistern kann und keine Massen auf den Strassen dirigieren kann. Konservativ baute in der Nachkriegszeit verläßlich auf. Ideologien neigen dazu, diese Pfunde waghalsig aufs Spiel zu setzen.

  4. ewald schürmann schrieb:

    Hallo Maik,
    freut mich, dass Du jetzt im Bundestag sitzt und da die Interessen des deutschen Volkes vertreten willst. Du wirst Deine Sache sicher gut machen. Aber Deine eigenen Interessen solltest Du nicht vergessen. Wirst Du sicher auch nicht. Sieh mal zu, dass Du was für die sozialen Belange tust. Insbesondere wäre es schön, wenn Du Dich dafür stark machen könntest, die unsozialen Rentenreformen aus der Zeit der spdgrünen Regierung wieder rückgängig zu machen und ebenso Zeit- und Leiharbeit, Ausuferung befristeter Arbeitsverhältnisse pp. Wenn Du dazu bereit und in der Lage wärst, würde mich das freuen. Du wärst dann mein Mann in Berlin.
    Nun mach es Dir erst mal gemütlich und wenn Du dann irgendwann Deine Jungfernrede halten solltest, wünsche ich Dir schon jetzt dafür alles Gute.
    Viele Grüße
    Ewald

  5. ewald schürmann schrieb:

    Howdy Maik,
    schon einigermaßen eingelebt in Berlin? Neue Freunde gefunden? Berliner Luft geschnuppert?
    Du weißt doch: Balin war Balin. Balin ist Balin. Und Balin wird Balin bleiben.(Willi Brandt)
    Berichte doch mal gelegentlich darüber, was sich so tut.
    Was ist von den Koalitionsverhandlungen zu erwarten?

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