Politik

Neue Abgeordnete der CDU/CSU: Albert Weiler macht sich für Thüringer Kultur stark

Albert Weiler
Dass er den Wahlkreis 194 Gera-Jena-Saale-Holzlandkreis nach fast 20 Jahren wieder direkt für die CDU gewonnen hat, macht Albert Weiler stolz. Als Abgeordneter will er die Thüringer Kultur in Berlin stärker verwurzeln.

Die ersten Wochen als neugewählter Bundestagsabgeordneter sind wie im Fluge vergangen und waren geprägt von vielen Terminen und Eindrücken im Wahlkreis und in Berlin. Das erste Mal in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit den 310 Kolleginnen und Kollegen aus der gesamten Republik mit ihren jeweils unterschiedlichen (beruflichen und sozialen) Hintergründen hat mich beeindruckt – jetzt habe ich eine ungefähre Vorstellung bekommen was es heißt, in einer Volkspartei tätig zu sein.

Durch meine Arbeit als ausgebildeter Elektriker, ehemaliger Lokomotivführer bei der Deutschen Bahn und Leiter einer Verwaltungsgemeinschaft kann ich behaupten: Ich kann eine Steckdose einbauen, eine Lokomotive fahren und eine Verwaltung leiten. Jetzt will ich zeigen, dass ich auch MdB kann und nehme diese Herausforderung gerne an. Dass ich den Wahlkreis 194 Gera-Jena-Saale-Holzlandkreis für die CDU nach fast 20 Jahren wieder direkt gewonnen habe, macht mich stolz. Ich freue mich darauf, für die Menschen meiner Heimat in Berlin und vor Ort tätig sein zu können.

Mein Wahlkreis umfasst zwei der drei größten Städte Thüringens und einen starken Landkreis. Unsere Heimat liegt in der Mitte Deutschlands und profitiert von seiner zentralen Lage. Während Jena als Wissenschafts- und Technologiezentrum exzellent dasteht, hat sich Gera von einem Industriestandort zu einer Dienstleistungsstadt entwickelt. Dazwischen ist der ländliche Raum als Bioenergieregion und bei der Kinderbetreuung deutschlandweit Spitze. Dieses hohe und innovative Potential möchte ich weiter voranbringen und stärken. Als Bürgermeister der Gemeinde Milda im südlichen Saaletal habe ich gemerkt, dass man tatsächlich etwas vor Ort bewegen kann, wenn man mit Mitstreitern konkrete Vorhaben anpackt.

Fakt ist: Nach der Wahl ist vor der Wahl. Deshalb werde ich jetzt richtig Gas geben, damit Wahlkreis 194 Gera-Jena-Saale-Holzlandkreis stark nach vorne kommt. Die Schwerpunkte meiner Arbeit in Berlin möchte ich auf Energie, Bildung und Wissenschaft legen, denn unsere Region profitiert von der Erzeugung erneuerbarer Energien. Allerdings bleibt die genaue Besetzung der Ausschüsse und Arbeitsgruppen abzuwarten.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in der Bundestagsfraktion und in der Thüringer Landesgruppe. Als Thüringer Abgeordnete werden wir gemeinsam sowohl Thüringer Kultur als auch unsere Vorzüge weiter in Berlin stärker verwurzeln. Dazu werde ich meinen Beitrag leisten.

Ein Kommentar zu »Neue Abgeordnete der CDU/CSU: Albert Weiler macht sich für Thüringer Kultur stark«

  1. Leo Aul schrieb:

    Solche Leute braucht das Land! Was er aber noch beweisen muß!

    Ohne die Anderen, die den Parteisprech so gut beherrschen, die den Apparat (auch den heimatlichen) so gut im Griff haben, die ja vor ach so viel Erfahrung häufig die geringsten Regeln der Kommunikation und des gesunden Menschenverstandes missachten, die den unangreifbaren juristischen Einheitssprech beherrschen, die auf Parteiveranstaltungen mit der Macht des Podiums und der Herrschaft über das Mikrofon jede andere Meinung, und wenn sie auch nur vermutet wird, gnadenlos lächerlich machen oder unterdrücken, ohne die geht es leider aber auch nicht. Aber es aber sind zu viele von diesen Personen im Parlament.

    Warum wurde z. B. das Korruptionsrecht nicht geändert, so dass auch bezahltes Wohlverhalten, erhalten nach einer Abstimmung, verfolgt werden kann? WEIL ES ZU VIELE VON DIESEN ETABLIERTEN MIT IHREN VASALLEN-HAUSMÄCHTEN GIBT!

    Erhält jemand vor einer Abstimmung Geld, wird er bestraft, ob er so gewählt hat oder nicht. Erhält er das Geld oder den Vorteil erst nach der Abstimmung, ist er fein raus und ohne Gesetzestadel.

    Und dabei ist die dann wohlfeile Abstimmung ja erst der Beweis für die vollzogene Korruption. Das verstehe wer will. Der Gesetzes-Zustand ist nur der Beweis dafür, dass es solche Leute braucht wie Herrn Weiler. Wenn er denn hält, was er versprechen könnte.

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