Politik

Neue Abgeordnete der CDU/CSU: Kai Whittaker sitzt für Mittelbaden im Bundestag

Freut sich, in den kommenden vier Jahren als Abgeordneter in Berlin für seine Heimat Mittelbaden arbeiten zu können: Kai Whittaker.

Nun beginnt die Arbeit des 18. Deutschen Bundestages. Die letzten vier Wochen waren für einen neuen Abgeordneten wie mich sehr aufregend. Viele Dinge musste ich mit weit über 200 neuen Kolleginnen und Kollegen in kürzester Zeit lernen: Welche Rechte und Pflichten hat man? Wie stellt man Mitarbeiter ein? Wie bekommt man die Technik zum Laufen? Sehr viele Fragen, die von erfahrenen Kollegen oder von der Bundestagsverwaltung beantwortet werden.

Was habe ich also bisher gemacht? Zum einen habe ich mich auf den Aufbau eines Wahlkreisbüros konzentriert. Ich habe Büromöbel und Technik bestellt sowie nach Personal gesucht – und auch gefunden. Ebenso musste ich neue Mitarbeiter in Berlin suchen. Das ist mittlerweile abgeschlossen. Demnächst werde ich meine Homepage noch komplett von einer Kampagnenseite in eine Abgeordnetenseite umbauen.

Natürlich bekomme ich schon jede Menge Post und Terminanfragen. Das Beantworten ist jedoch noch etwas improvisiert, da der Bundestag noch dabei ist die Technik für die neuen Mitarbeiter auszuliefern. Zur Zeit teilen sich daher noch drei Mitarbeiter einen Laptop.

Außerdem fange ich natürlich an, Kontakte in der neuen, 311 starken CDU/CSU Fraktion zu knüpfen. Da gibt es viele kleinere Untergruppen. Zum Beispiel die Landesgruppe, also alle Abgeordnete aus Baden-Württemberg, die junge Gruppe (alle unter 35 Jahren), die Kommunalpolitiker und Mittelständler etc. Darüber hinaus stehen noch Gespräche mit meinem Vorgänger an, damit ein reibungsloser Übergang bei den Sachthemen für die Region gewährleistet ist.

Vorläufiger Höhepunkt war die Konstituierende Sitzung des 18. Deutschen Bundestages. Die Losung beim gemeinsamen Gottesdienst „Hier ist keine bleibende Stadt, die zukünftige suchen wir noch“ ist für mich die Überschrift für die Arbeit eines Abgeordneten. Die Reden des Alterspräsidenten und des Bundestagspräsidenten zeigten die Herausforderungen der nächsten Jahre für das Land aber auch für das Parlament auf. Emotionaler Höhepunkt war sicherlich auch das Singen der Nationalhymne. Ein Novum in der Parlamentsgeschichte.

Der Anfang ist also sehr spannend, etwas chaotisch und durch sehr viel Improvisation geprägt. Aber genau das macht den Reiz aus, aus der Situation das Beste zu machen. Ich freue mich,  in den kommenden vier Jahren als Abgeordneter für Mittelbaden in Berlin zu arbeiten.

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