Politik

2030-Nachhaltigkeitsagenda umsetzen – Ich bin dabei.

(Foto: Rühmeier / RNE)
Abgeordnete der Unionsfraktion haben sich ihr jeweils wichtigstes Nachhaltigkeits-Ziel herausgesucht(Foto: Rühmeier / RNE)

Die im September 2015 von den Vereinten Nationen beschlossenen internationalen Nachhaltigkeitsziele, die so genannten Sustainable Development Goals (SDGs), brauchen ein breites und starkes Engagement – auch und gerade von Deutschland aus. Nur so können bis 2030 Armut und Hunger auf der Welt weiter besiegt werden, kann breiter Zugang zu Wasser und nachhaltiger Energieversorgung gesichert werden oder die Überfischung der Ozeane gestoppt werden. Diese und andere insgesamt 17 Ziele erreicht die Weltgemeinschaft nur gemeinsam. Darum ist es auch in Deutschland in besonderer Weise eine parlamentarische Aufgabe, den neuen globalen Standard der Nachhaltigkeit mit Leben zu füllen.

RNE Aktion 1.Juni 2016
Maik Beermann steht für bezahlbare und saubere Energie (Foto: Rühmeier / RNE)

Was sind die Ziele?

Die Ziele, oder SDGs, sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen. Sie wurden in Anlehnung an den Entwicklungsprozess der Millenniums-Entwicklungsziele (MDG) entworfen. Bis 2030 sollen sie dann umgesetzt sein. Ein wichtiger Unterschied, und deswegen auch für Deutschland so bedeutend:  Im Unterschied zu den Milleniumszielen, die insbesondere für Entwicklungsländern galten, gelten die SDGs für alle Staaten.

RNE Aktion 1.Juni 2016
Johanna Wanka setzt sich neben Bildung auch für nachhaltige Fischerei ein (Foto: Rühmeier / RNE)

Deshalb lautet der offizielle Titel der Nachhaltigkeitsagenda auch: Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

RNE Aktion 1.Juni 2016
Stephan Mayer steht für sauberes Wasser ein. (Foto: Rühmeier / RNE)

Die Union unterstützt die Umsetzung dieser Ziele ausdrücklich und so habe ich anlässlich der diesjährigen Europäischen Nachhaltigkeitswoche gemeinsam mit vielen anderen Kolleginnen und Kollegen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion  Aktionen rund um das Thema begleitet.

RNE Aktion 1.Juni 2016
Elisabeth Winkelmeier-Becker hält Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen für unverzichtbare Nachhaltigkeitsziele. (Foto: Rühmeier / RNE)

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung etwa hatte im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages die 17 Nachhaltigkeitsziele auf Würfeln abgebildet. Mit der Auswahl eines Würfels haben wir gezeigt, für welches Ziel wir uns besonders – ob im Wahlkreis oder bei der Arbeit im Fachausschuss – engagieren möchten.

Die Aktion wurde von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis unterstützt. Den großen Anklang der Aktion nehme ich als Motivation für meine weitere Arbeit als Obmann im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung. Der parlamentarische Beirat ist für mich ein Ort, wo wir im Besonderen Nachhaltigkeit als langfristige, politikfeld- und auch parteiübergreifende Aufgabe betrachten. Beschlüsse fassen wir – sicherlich anders als in anderen Gremien – meistens interfraktionell und konsensual. Denn hier steht eindeutig ein Ziel im Vordergrund: Dass unsere Politik im Einklang mit den 17 Zielen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung steht.

 

Sie wollen mehr wissen? Alle Ziele finden Sie hier: https://sustainabledevelopment.un.org/topics/sustainabledevelopmentgoals

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